Buon Natale

Le petit prince ist vielleicht die bekannteste Geschichte der Welt. Meine Großmutter hat uns an Weihnachten immer das 21. Kapitel vorgelesen, in dem der kleine Prinz von seiner Begegnung mit dem Fuchs erzählt. Deshalb ist dieses Buch für mich ein Weihnachtsbuch und ich kann es seitdem nur in der Weihnachtszeit lesen, auch wenn es keinen direkten Bezug zu diesem Fest hat.

Das Kapitel XXI erzählt von Freundschaft und Liebe. Der Fuchs wird von dem kleinen Prinzen gezähmt und als der Abschied naht, vertraut der Fuchs dem kleinen Prinzen das wohl berühmteste Geheimnis der Welt an.

Wir Enkelkinder haben uns fast noch mehr auf die Lesestunde mit meiner Großmutter gefreut als auf das festliche Essen oder die Geschenke am nächsten Morgen. Manchmal habe ich mich weggedreht, damit die anderes nicht sehen, dass ich Tränen in den Augen habe. Ich glaube fast, die anderen Kinder haben dasselbe getan. Es ist eine der schönsten Erinnerungen, die ich in mir trage.

Meine Großmutter lebt nun schon ein paar Jahre nicht mehr und ich habe das Buch auch schon lange nicht mehr gelesen. Dieses Weihnachtsfest verbringe ich mit Lisa in Deutschland. Vielleicht sollte ich ihr die Geschichte vorlesen?

{ Der Klick zum Hören } Le petit prince et le renard

On ne voit bien qu’avec le cœur. L’essentiel est invisible pour les yeux.

Zalig Kerstfeest

Auch wenn ich nicht ganz so ballettverrückt bin wie Lisa, habe ich die Antworten auf das Quiz meines Vaters sofort parat gehabt. Lisa würde jetzt lachend mutmaßen, dass es daran liegen könnte, weil es irgendwas mit Nüssen zu tun hat.

1 Wie heißt das berühmte Ballett, das gerne zur Weihnachtszeit aufgeführt wird?
Der Nussknacker
2 Wer hat die Geschichte, auf der dieses Stück basiert, ursprünglich geschrieben?
E. T. A. Hoffmann (Nussknacker und Mausekönig)
3 Wer war der Komponist, der die Geschichte dann vertont hat?
Pjotr Iljitsch Tschaikowski

… Weihnachtsnüsse ess ich gern – für Engelszungen

Kleines Nuss-Lexikon
Nüsse oder Nussfrüchte sind Schließfrüchte, bei denen die Schichten der Fruchtwand verholzen und den Samen umschließen. Die handelsübliche Bezeichnung für essbare Nüsse ist Schalenobst oder Schalenfrüchte.
___ Die Walnuss
Sieht aus wie ein Mini-Gehirn und steckt in der Tat voller wertvoller Inhaltsstoffe für Hirn und Herz. Schmeckt in Salaten, auf Suppen, in Brot (salzig) und Gebäck (süß).
___ Die Haselnuss
Ist fast kugelrund und wird auch gerne (zu Unrecht wie ich finde) mit dem Attribut gemein (im Sinne von gewöhnlich) versehen. Schmeckt gepresst als Öl, aromatisiert Essig und macht Schokolade bissfest.
___ Die Erdnuss
Kann ohne Nussknacker mit den Händen geknackt werden und gleich weggeknabbert werden. Ergänzt hervorragend die südostasiatische Küche in Currys, Salaten und Saucen.
___ Die Pistazie
Grün und weich im Geschmack, schmeckt geröstet und gesalzen aber auch zu Süßspeisen, mit Käse und Wurst oder in italienischer Pesto.
___ Die Mandel
Blüht und duftet im Frühjahr in Südeuropa, schmeckt in Herbst und gibt Kraft im Winter. Karamellisiert auf jedem Jahrmarkt zu finden, und zur Weihnachtszeit Hauptbestandteil vieler Plätzchen. Lecker auch als Füllung in grünen Oliven oder als cremige Suppe.
___ Die Macademia
Die Königin unter den Nüssen. Sehr weich im Biss, feiner butterzarter Geschmack. Besonders lecker in Gebäck oder mit Eiscreme.

Gleðileg Jól

Weihnachten ist die Zeit der Märchen. Als Mädchen habe ich jedes Jahr am ersten Weihnachtsfeiertag Drei Nüsse für Aschenbrödel im Fernsehen gesehen. Auch mein Märchenbuch von Hans Christian Andersen habe ich besonders gerne in der Adventszeit gelesen, ebenso die Klassiker von den Gebrüdern Grimm. Die heutige Meldung, dass Familienministerin Schröder die Grimm’schen Märchen als grausam und sexistisch verurteilt und diese am liebsten in eine moderatere Fassung umgeschrieben sähe, hat mich zum Lachen gebracht. Das ist eine typische Erwachsenensicht und mißachtet den historischen Kontext.

Wer bitte möchte weichgespulte Märchen lesen? Als ich ein Kind war, sind mir die Geschichten gar nicht so grausam oder diskriminierend vorgekommen. Kinder haben grundsätzlich eine andere Vorstellung von Gewalt und der Welt, und in meiner Fantasie kamen keine Horror-Splatter-Bilder oder Vergewaltigungsszenen vor. Natürlich werden in vielen Märchen menschliche Abgründe thematisiert, aber im Gegensatz zu moderner Literatur oder Filmen werden grausame Begebenheiten hier nicht in allen Einzelheiten dargestellt.

Die Fantasie von Erwachsenen ist oftmals sehr detailgetreu, wenn es um grausame Taten geht. Dass diese Vorstellungen in unseren erwachsenen Köpfen so explizit sind, kommt aber eher durch das, was wir in unserem Leben gesehen haben – in den Nachrichten, in Filmen und Serien oder – im schlimmsten Fall – mit eigenen Augen. Ich möchte heute deshalb zurück zu meiner Kindheitssicht gehen und ein Lastminute Geschenk der besonderen Art vorstellen: ein selbstgeschriebenes Märchen.

Man nehme den Namen der Person, für die die Geschichte gedacht ist
Einen Würfel

___Vorbereitung
1 = Die schöne Prinzessin / Der schöne Prinz / Die alte Hexe
2 = Das kluge Bauernmädchen / Der kluge Bauernjunge / Der schwarze Zauberer
3 = Die zarte Elfe / Der tapfere Ritter / Der hinterlistige Teufel
4 = Die gute Fee / Der wandernde Handwerksbursche / Der menschenfressender Riese
5 = Die jüngste Schwester / Der jüngste Bruder / Die böse Stielmutter
6 = Die verzauberte Schöne / Der verhexte Schöne / Der feuerspeiende Drache

___ Anfangssatz
Es begab sich zu einer Zeit als … (Augenzahl 1, 3, 5)
Es war einmal … (Augenzahl 2, 4, 6)

___ Abschlusssatz
Und so lebten sie glücklich bis ans Ende ihrer Tage. (Augenzahl 1, 3, 5)
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute. (Augenzahl
2, 4, 6)

Im Anschluss auswürfeln, welchen Charakter die Hauptperson (also der/die Beschenkte) hat (je nachdem, ob männlich oder weiblich). Dann wird der/die künftige Partner*in des Protagonisten ausgewürfelt. Dann noch den bösen Gegenpart würfeln, sowie den Anfangs- und Endsatz.

___ Der Plot
{ A } Je nach Charakter der Hauptfigur eine Ausgangssituation bestimmen (z.B. Schloß, Hütte, Burg, etc).
{ B } Die Hauptfigur muss die Heimat verlassen (Auslöser z.B. Streit, Armut, Bedrängung).
{ C } Die Hauptfigur trifft auf den/die künftige Partner*in, verliebt sich unsterblich, aber es gibt ein Hindernis (z.B. Wettbewerb, Fluch, Überheblichkeit).
{ D } Die Hauptfigur muss sich auf die Suche nach dem Bösen begeben, um das Hindernis zu überwinden (z.B. 3 Aufgaben bestehen, eine Reise durch die Welt).
{ E } Zum Schluss kommt es zum Kampf zwischen der Hauptfigur und dem Bösewicht, die Hauptfigur gewinnt natürlich und bekommt Geld, Ruhm und Liebe (falls nicht ist es ein Märchen à la Andersen, aber wer möchte den/die Beschenkte*n schon untergehen sehen …)

Warum habe ich mich mit ihm zum Essen getroffen?

Ich habe mich selten so schlecht gefühlt. Ich, die sich ihrer Sache immer so sicher ist, habe mich dazu hinreißen lassen. Jetzt ist es zu spät, Zeit lässt sich nicht zurückdrehen. Nach dem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt wollte ich ihn gar nicht wieder sehen. Ach was, ich wollte ihn wieder sehen, aber ich habe mir gewünscht, dass ich es nicht wollen würde und dass er sich nicht mehr meldet. Natürlich hat er sich gemeldet. Und gefragt, wann wir uns treffen. Es war gar nicht mehr die Frage nach dem OB, es ging nur noch um das WANN.

Eigentlich wollte ich am Samstag zu Hause bleiben, um Kerzen zu ziehen. Als mein Telefon geklingelt hat, wusste ich schon, dass er es ist. Er hat mir gesagt, dass er mich gerne zum Essen einladen möchte, er hätte heute Abend Zeit und ich könne mir aussuchen, ob lieber Sushi oder Pasta. Wir haben uns dann bei einem kleinen Italiener in Prenzlauer Berg getroffen. Die Nudeln waren wirklich lecker, aber ich habe vor Aufregung kaum einen Bissen herunter bekommen, was ihn offensichtlich amüsiert hat. Trotzdem hat er noch, ganz Gentleman, ein Dessert – mein Lieblingsdessert – bestellt. Ich hatte ihm nie gesagt, dass es für mich nichts besseres als Schokoladensoufflé mit Vanilleeis gibt. Dann hat er mich zum Taxistand gebracht und mich zum Abschied geküsst. Richtig geküsst. Aus dem Abschied wurde nichts.

Wir sind zu mir gefahren, haben wild geknutscht und sind schon im Flur regelrecht übereinander hergefallen. Zuerst hat sich auch unglaublich gut angefühlt – solange ich meinen Kopf nicht eingeschaltet habe. Aber schon während wir miteinander geschlafen haben, hat sich mein Gewissen mit aller Macht gemeldet. Als es vorbei war, hat er sich rasch angezogen und gesagt, dass er gehen müsse. Und dass wir besser niemandem davon erzählen. Dann hat er noch gemurmelt, dass er sich meldet.

Ich würde gerne noch mal mit Josh darüber sprechen, was passiert ist. Aber er antwortet nicht auf meine SMS. Feigling.

शुभ बड़ा दिन 

Man sagt, dass Weihnachten ein Fest für die Kinder sei.

Newtown in Connecticut liegt weniger als 100 Meilen südwestlich von meiner Heimatstadt Town of Catskill. Dort sind vorgestern 20 Kinder einer Grundschule von einem jungen Mann erschossen worden. Der Täter hatte zunächst seine Mutter hingerichtet und ist dann in die Schule eingedrungen, in der er ein Massaker angerichtet hat.

Nanagahar ist eine östliche Provinz in Afghanistan. Dort sind heute 10 Mädchen zwischen 9 und 13 Jahren durch eine Landmine ums Leben gekommen. Sie wollten nur Brennholz sammeln, als eine von ihnen zufällig mit einer Axt auf eine Landmine geschlagen hat. Es wird vermutet, dass die Landmine noch aus den Zeiten des sowjetischen Afghanistan-Feldzugs in den 1980er-Jahren stammt.

Weihnachten sollte ein Fest des Friedens sein, ein Fest, bei dem Kinderaugen mit Kerzen um die Wette leuchten. Die Betonung liegt auf sollte – denn die Wirklichkeit sieht leider ganz anders aus. Gerade hat die UNICEF die Bilder des Jahres* ausgezeichnet. In diesem Jahr sind auf 9 von 12 Bildern Kinder zu sehen, wie sie von Krieg, Leid oder Elend umgeben sind. Das ist die bittere Realität, in der singende Engel und leuchtende Bäume keinen Platz haben …

* Aktualisierter Link, hinter dem sich jetzt die Nominierungen von 2025 verbergen. Auf dem ersten Platz ist ein Foto, das zeigt, dass Mädchen in Afghanistan auch 13 Jahre später nicht viel dürfen – zum Beispiel in eine weiterführende Schule gehen. Mit 10 Jahren ist Bildungsschluss.

Was ist nur los mit mir?

Ich hatte mir das anders vorgestellt. Der Sex mit Sevtap war schon ok, aber danach war einfach die Luft raus. Wir hätten es lieber dabei belassen sollen, aber ich wollte sie ja unbedingt noch mal treffen und habe sie angerufen. Dann ist es passiert. Ich bin oft unterwegs, ich treffe überall auf irgendwelche Frauen, aber ich muss natürlich mit einer anbandeln, die aus dem Umkreis von Emma kommt. Ausgerechnet. Was ist nur los mit mir?

Ich konnte einfach nicht widerstehen. Dabei bin ich sonst sehr diszipliniert, ich gebe mich den Dingen nicht einfach hin (außer der Musik vielleicht). Aber vielleicht muss ich mir mit meinen 40 Jahren eingestehen, dass wir alle unsere schwachen Momente haben. Ich bin gut darin, die schwachen Momente von anderen zu erkennen. Ich nutze das nicht aus, so bin ich nicht. Ich beobachte es nur und mache mir meine eigenen Gedankennotizen dazu. Doch jetzt habe ich mich gewissermaßen selbst dazu gezwungen, den Blick auf mich zu richten. Denn ich habe mich nicht im Griff gehabt.

Ich sollte analysieren, warum es passiert ist. Damit ich mich selbst besser verstehe. Ich hasse es wirklich, wenn ich schwarze Löcher entdecke, deren Grund ich nicht sehen kann und deren Ursprung ich nicht verstehen kann. Die Geschichte mit Sevtap ist so ein schwarzes Loch und ich habe keine Idee, wie ich es stopfen könnte. Zum Glück bin ich jetzt ein paar Tage unterwegs, da kann ich nachdenken, Abstand gewinnen. Weihnachten fliege ich mit Emma nach USA zu meinen Eltern, Jenna bleibt in Berlin. Emma hat sofort ja gesagt, als ich sie gefragt habe. Ich habe mich sehr darüber gefreut und ich freue mich immer noch, dass sie mitkommt.

Jetzt hat mir Sevtap auch noch eine SMS geschrieben. Sie will mit mir reden. Ich weiß allerdings gar nicht, was wir noch reden sollen. Es ist alles gesagt. Nur mit Emma nicht. Aber da weiß ich auch nicht, was ich ihr sagen sollte. Ich muss erst mal in meinem Kopf klar werden, damit sich das Loch verkleinert und mit Lösungen füllt – wenn es hierfür überhaupt so etwas wie eine Lösung gibt …

Gibt es Zufälle, die Schicksal sind?

Eigentlich wollten Hans und ich uns noch treffen, bevor ich nach Israel fliege. Jetzt liege jedoch mit einer argen Erkältung danieder und muss mich schonen, damit ich die Reise gesund antreten kann. So ein Ärgernis! Aber natürlich möchte ich Hans nicht das erste Mal mit einer roten, laufenden Nase begegnen, das verbietet mir meine Eitelkeit. Zudem habe ich so schlimme Kopfschmerzen, dass ich kaum klar denken kann.

Trotzdem bin ich guter Dinge. Ich habe heute erfahren, dass Hans der Vater von Emma ist. Und das kam so: Er hat mir sofort auf meine Absage geantwortet, dass es zwar schade sei, dass es heute mit dem Kaffee nicht klappe. Er wünsche mir allerdings nichts mehr als baldige Genesung. Der Gute! Und dann hat er mir geschrieben, dass er seine Tochter um Rat gefragt hat, was er zu unserem Rendezvous anziehen solle. Emma sei natürlich neugierig geworden und habe die richtigen Fragen gestellt. Nun ja, es erstaunt mich nicht: Was eine gute Journalistin ist … So sei eins zum anderen gekommen und irgendwann habe Emma die richtigen Schlüsse gezogen und ihren Vater direkt nach meinem Namen gefragt. Was muss das für eine Überraschung gewesen sein!

Und welch glückliche Fügung! Emma und ich sind uns durch das Interview ziemlich nahe gekommen. Deshalb wollen wir uns auch weiterhin ab und zu treffen, um uns auszutauschen. Emma ist eine sehr angenehme und reflektierte Gesprächspartnerin. Das Interview mit ihr hat mich wirklich bereichert und mir sogar neue Sichtweisen auf meine eigene Biographie eröffnet. Das hätte ich mit meinen 71 Jahren nicht unbedingt erwartet. Jedenfalls kann der Vater einer solchen Frau kein schlechter Mensch sein. Nun, das habe ich schon seit unserer ersten Korrespondenz gespürt, doch jetzt habe ich die Gewissheit! Ich bin ich mir sehr sicher, dass wir uns treffen werden. Bald, nach meiner Heimreise.

Hyvää Joulua

Zu Ehren des Heiligen Nikolaus gibt ein Mann in jedem Jahr ein Fest. Eines Tages steht ein Pilger vor der Tür des Mannes und bittet um ein Almosen. Als der Sohn dem Pilger ein Stück Brot und einen Taler geben will, ist der Pilger plötzlich verschwunden. Das Kind sieht den Mann davoneilen und läuft ihm bis zum Kreuzweg hinterher, um ihm das Almosen zu geben. Da zeigt der Pilger sein wahres Gesicht. Es ist der Teufel, der den Jungen packt und erwürgt, um seiner Seele habhaft zu werden.

Nach einer Weile wird der Vater unruhig und geht nach dem Sohn suchen. Als er sein totes Kind auf dem Kreuzweg findet, beklagt er sich bei dem Heiligen und fragt, ob der Tod seines Sohnes der Lohn für seine Verehrung sei. Da hat der Nikolaus ein einsehen und erlöst den Jungen aus seinem viel zu frühen Tod.

Man sagt, dass Weihnachten das Fest des Friedens und der Liebe sei. Es ist kurz vor Weihnachten. Mein Land steht unter Schock. Ein Alptraum ist wahr geworden und das Böse* hat die Wirklichkeit durchdrungen**. Es gibt keinen Santa Claus, der die Toten von Newtown wieder zum Leben erwecken könnte. Wir trauern, und Barack Obama weint mit uns.

* Maybe that’s all BOB is. The evil that men do. Maybe it doesn’t matter what we call it. – Albert Rosenfield in Twin Peaks, Episode 9, 2 Season

** 13 Jahre später, ist die Welt nicht besser geworden. Krieg, Anschläge und hasserfüllte Hetze in Echtzeit und Internet bestimmen unseren Alltag. Anstatt Mitgefühl setzen die Mächtigen dieser Welt auf Häme, Verachtung und vulgäre Beschimpfungen. Was wir aber nicht vergessen sollten: Weihnachten ist ein Fest der Besinnung – und gerade deshalb sollten wir in diesen Tagen mehr denn je an all jene denken, die an jedem Tag menschengemachten Grausamkeiten ausgesetzt sind, und versuchen jene mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln zu schützen.